Naturschutz Wald Naherholungsgebiet Ruine Gösting
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"Skandalweingarten Graz"
"Skandalweingarten Graz"

Pflanzenschutz - Gifte

Trauben gehören unter anderem zu den am stärksten pestizidbelasteten Produkten in Europa. Sie werden mit mehr Pestiziden behandelt als fast alle anderen Kulturpflanzen.

 

Europäische Umweltschutz-Organisationen haben 40 verschieden Weine auf Pestizidrückstände  getestet und problematische Stoffe gefunden.



GLOBAL 2000 hat gemeinsam mit Umweltschutz- Organisationen aus Frankreich, Deutschland und Großbritannien stichprobenartig 40 Weine auf Pestizidrückstände getestet.

 "Egal aus welcher Preisklasse, alle konventionell erzeugten Weine enthielten Rückstände von gefährlichen Pestiziden", so GLOBAL 2000 Pestizidexpertin Lisa´Kernegger. "Der Wein mit den meisten Chemierückständen wies gar zehn verschiedene Pestizide auf." Im Durchschnitt enthielten die getesteten konventionellen Weine vier verschiedene Pestizidrückstände. Insgesamt wurden 24 verschiedene Pestizide nachgewiesen, davon sind fünf von der EU als krebserregend, mutagen, reproduktionstoxisch, oder hormonell wirksame Stoffe eingestuft.

Quelle: Global 2000

Pflanzenschutzmittel im Weinbau
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Pflanzenschutz Mittel im Weinbau
IPListe Weinbau.pdf
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Problem Intensiv-Landwirtschaft

Der größte Grund- und damit Trinkwasserverschmutzer mit Chemikalien in Österreich ist die Intensiv-Landwirtschaft. Sie ist für die großflächigen Verunreinigungen des Grundwassers mit Nitrat und Pestiziden verantwortlich.

Der Grenzwert für Nitrat im Grundwasser liegt bei 45 mg pro Liter, im Trinkwasser bei 50 mg pro Liter.

Der Grenzwert für Pestizide im Grund- und Trinkwasser beträgt 0,1 µg (1 µg = ein Millionstel Gramm) pro Liter für ein einzelnes Pestizid und 0,5 µg für die Summe der enthaltenen Pestizide. Das Umweltbundesamt führt seit 1991 ein österreichweites Grundwassermonitoring-Programm durch. Alle in größeren Mengen eingesetzten Unkrautvernichtungsmittel finden sich im Grundwasser wieder, viele davon in Mengen über dem gesetzlich zugelassenen Grenzwert.

Atrazin und seine Abbauprodukte sind die weitaus häufigsten  Der Grund dafür sind der nur sehr langsame Abbau der Pestizide im Grundwasser und in manchen Gegenden auch die illegale Verwendung. Atrazin steht im Verdacht, karzinogen und erbgutschädigend zu sein. Andere Unkrautvernichtungsmittel wie Bentazon, Pyridate, Metolachlor, Simazin oder Bromacil werden immer häufiger im Grundwasser gemessen. Die meisten dieser Pestizide sind als gesundheitsschädlich und wassergefährdend eingestuft.

Nitrat: Nitrat wird im Körper zu Nitrit umgewandelt. Das Nitrit ist für Kleinkinder und Säuglinge unmittelbar gefährlich und zwar schon in Mengen unter dem gesetzlichen Grenzwert.

Glyphosat: ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Phosphonate. Es ist eine biologisch wirksame Hauptkomponente einiger Breitbandherbizide und wird seit über 30 Jahren weltweit zur Unkrautbekämpfung eingesetzt.

 

Quelle: 

http://www.greenpeace.org/austria/de/themen/umweltgifte/hintergrund-info/Trinkwasser-in-Osterreich/

Missstands-

feststellung des Kollegiums der Volks-anwaltschaft!

Dezember 2013

 
Die Mitglieder der Volksanwaltschaft haben wegen der Erteilung einer Rodungsbewilligung durch den Landeshauptmann der Steiermark in Ihrer kollegialen Sitzung einstimmig beschlossen, dass die Erteilung einer Rodungsbewilligung durch den Landeshauptmann der Steiermark einen Missstand in der Verwaltung gemäß
Art. 148a B-VG darstellt!!

Naturschutz (ist ein) Teilgebiet des Umweltschutzes. (Harald Plachter, Ökologe-1990)



Unter Naturschutz verstehen wir Arten-, Biotop-und Landschaftsschutz. (Uta Eser, Biologin-1998)



Naturschutz ist auch Gesundheitsschutz. (Franz August Emde, Dipl.Forstwirt u. Journalist-2003)





Naturschutz ist kein Luxus, Naturschutz ist eine Zukunftsaufgabe.
(Horst Köhler, Bundespräsident(1943)-2006)

Naturschutz ist keine Angelegenheit des rechnenden Verstandes, sondern nur mit Herz und Seele zu erfassen. (Heinrich Wilkens, Jurist-1939)

Der Naturschutz will der heimatlichen Natur die Reichhaltigkeit und Schönheit bewahren.
(Konrad Günther, Naturwissenschaftler-1910)